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Kugelschreiber

Der Kugelschreiber - das wohl beliebteste Schreibgerät

Die Anwendung des Kugelschreibers ist äußerst simpel. Mit einem Druck auf den oberen Knopf fährt sich die Mine aus dem Gehäuse und mit dem Schreiben kann begonnen werden. Der Name vom Kugelschreiber geht auf die Miene zurück. In der Spitze befindet sich eine kleine Kugel, diese setzt sich in Bewegung und bringt die zähflüssige Tinte aus dem Vorratsbehälter des Kulis zur Minenspitze. Diese Kugel ist aus einem äußerst harten Material, damit wird der Verschleiß des Kugelschreibers so gering wie möglich gehalten. Ist die Tinte aufgebraucht, so muss der Besitzer des Kulis nichts weiter tun, als die Mine gegen eine Neue auszuwechseln. Nach dem Schreiben sollte man die Mine des Kugelschreibers durch drücken des Knopfes in das Gehäuse zurückführen. Dies wird durch ein Dreh- oder Federsystem ermöglicht. Viele Hersteller greifen inzwischen auf die sehr attraktive und handliche stufenlose Drehmechanik zurück, bei der durch leichtes, fließenes Drehen des Gehäuses die Mine ein- und ausgefahren wird.

Die Geschichte des Kugelschreibers - kurz erzählt

Die Geschichte des Kugelschreibers lässt sich auf Galileo Galiläa zurückführen, bei dessen Unterlagen bereits Skizzen eines Vorgängers des heutigen Kugelschreibers gefunden wurden. Das Patent für ein Kugelschreiber ähnliches Gerät sicherte sich John J. Loud im Jahre 1888 und ein weiteres Patent ging 1906 an Slavoljub Eduard Penkala. Der eigentliche Kugelschreiber wurde dann von dem Erfinder László József Bíró entwickelt. In seinem Namen erkennt man ebenso die englische Bezeichnung „biro“ des heutigen Kugelschreibers. Der Brite Henry George Martin erkannte dann die Wirtschaftlichkeit und den Nutzen des Kugelschreibers und kaufte dem ungarischen Erfinder das Patent ab. 1944 ging der Kugelschreiber dann nicht nur in die Serien- Produktion, sondern rund um die Welt.

Der Kugelschreibern als Schreibgerät für den täglichen Einsatz

Heute ist der Kugelschreiber aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken und jeder Zweite trägt dieses Schreibgerät in der Tasche mit sich. Ohne Kleckse kann man unkompliziert den Kuli jederzeit und nicht nur auf Papier zum Einsatz bringen. Zudem ist die Anschaffung vom Kugelschreiber äußerst günstig, obwohl es in diesem Bereich ebenso aufwendig gearbeitete Objekte gibt, deren Anschaffungspreis durch ihren Sammlerwert begründet werden kann.

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